Die Rückkehr des Neven Subotic – Nullnummer trotz großer BVB-Überlegenheit

Aus Dortmund berichten: Timo Lammert und Hartwig Scholz (Foto)

Das Sportliche ist ziemlich schnell erzählt. Der BVB brannte, mal wieder, ein Offenisivfeuerwerk ab, konnte sich aber für den großen Aufwand nicht belohnen. Die souveräne Kölner Abwehrreihe stand gewohnt sicher, ließ trotzdem den ein oder anderen BVB-Angriff zu. Man merkte den Dortmundern noch etwas an, was da am Mittwoch für ein Pokalfight war. Nicht ganz so frisch und spritzig wirkte die BVB-Elf, die Thomas Tuchel erneut mit anderer Taktik aufstellte. Mit Viererkette und zwei defensiven Mittelfeldspielern war die Defensive zwar kompakt, jedoch fehlten oftmals die Überzahlsituationen auf den Außenbahnen. Zwei Tore erzielte der BVB zwar, diese wurden jedoch völlig zurecht auf Grund zweier Abseitssituationen zurück gepfiffen.

Das Ende vom Lied: Der BVB muss im Kampf um Platz 3 einen kleinen Dämpfer hinnehmen, hat aber in der kommenden Woche im direkten Duell gegen Hoffenheim alles selbst in der Hand.

Das erfreulichste Highlight gab es aber ca. eine halbe Stunde vor dem Spiel. Als BVB-Stadionsprecher die Aufstellung der Kölner vortrug, gab es einen riesen Jubelschrei, als der Name von Neven Subotic, ausgeliehen an den FC, ausgesprochen wurde.

Der Serbe spielte eine ordentliche Partie, brauchte ein paar Minuten um in das Spiel zu kommen, lieferte im Anschluss aber eine klasse Leistung. Er war in den Duellen, gerade gegen Aubameyang und Pulisic oft der schnellere und setzte sich dementsprechend auch oft durch.

Was nach Abpfiff vor der Südtribüne passierte, war an Emotionen nicht mehr zu überbieten. Es ist schwer die richtigen Worte hierfür zu finden. Die Fans jubelten Neven Subotic zu, feierten ihn als „Dortmunder Junge“ und bedankten sich für seinen Einsatz die ganzen 8,5 Jahre über. Auch Neven selber war nach dem Spiel emotional berührt: „Ich kannte das Gefühl ja vor der vollen Süd zu stehen und zu feiern, aber heute war das noch mal etwas Besonders. Nach der langen Zeit bin ich so glücklich, dass ich das so erleben darf.“

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