Schwacher BVBII kommt gegen Ahlen nicht über 1:1 hinaus

Aus Dortmund berichten Timo Lammert und Andreas Finke.

Der Aufstieg ist vermutlich abgehakt, jetzt gilt es für die zweite Mannschaft von Borussia Dortmund in den letzten ausstehenden Spielen der Saison sich neue Ziele zu setzen. BVB Trainer Daniel Farke formulierte diese im Interview mit den Ruhr Nachrichten wie folgt: „Wir haben uns drei Ziele bis zum Saisonende gesetzt, die wir unbedingt erreichen wollen, auch wenn das große Ziel Aufstieg nicht mehr realistisch ist. Erstens wollen wir bis zum Schluss kein Spiel mehr verlieren. Zweitens wollen wir auch in der Abschlusstabelle die beste Defensive der Liga stellen. Und drittens wollen wir uns im Dreikampf mit Borussia Mönchengladbach II und Rot-Weiß Oberhausen durchsetzen und am Ende den zweiten Platz einnehmen.“

Dortmund. Der erste Gegner auf der Zielgeraden ist die Mannschaft von RW Ahlen, die stark im Abstiegskampf stecken und jeden Punkt gebrauchen können. Nachdem im Spiel gegen Oberhausen der BVB noch Unterstützung aus den Profikader erhalten hat, stehen heute wieder ausschließlich Spieler aus dem U23 Kader auf dem Spielberichtsbogen. Neben dem Langzeitverletzten Sören Dieckmann fällt auch Atakan Karazor aus.

Der BVB begann ungewohnt nervös. Viele Abspielfehler und Ungenauigkeiten im Spielaufbau sorgten für eine hektische Anfangsviertelstunde. Ahlen konzentrierte sich auf das Verteidigen und kam selten vor das Tor der Dortmunder. Nach etwas über 20 Minuten dann die erste Chance und das erste Tor. Die Dortmunder war nicht bei der Sache und schaute nicht schlecht als in der 22. Minute der Ball zum 0:1 im Tor lag.

Das war wohl der Weckruf für die jungen Borussen. Keine 10 Minuten später konnten sie in Person von Hamadi Al Ghaddioui auf 1:1 stellen. Den ersten Schuss konnte der Ahlener Torwart noch halten, beim Nachschuss hatte er allerdings keine Chance.

Der BVB war jetzt drin in der Partie. Knapp 5 Minuten vor Ende der ersten Halbzeit leistete sich der BVB in Person von Dominik Reimann den nächsten Schnitzer. Völlig unnötig legte er den Ahlener Angreifer im Strafraum, der folgerichtig zum Elfmeter antrat. Der Strafstoß landete aber über dem Tor, sodass es weiterhin 1:1 stand. Glück für den BVB. Mit diesem Ergebnis ging es auch in die Halbzeit.

Die zweite Halbzeit ist ziemlich schnell erklärt. Keines der beiden Teams kam auch nur in die Nähe des Strafraums. Weitere Beschreibungen des Spielgeschehens würden die Attraktivität des Spiels noch übertreiben. Das Spiel endete dementsprechend 1:1. Der BVB passt sich somit den Leistungen aus den letzten Wochen an. Nach dem verpassten Aufstieg ist die Luft allmählich raus.

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