Erste Saisonniederlage für den BVB II – schwache Leistung im Spiel gegen Wuppertal

„Es wäre Träumerei zu glauben, man könnte mit 14 Neuzugängen, darunter neun Jungs, die zuvor noch nie im Seniorenbereich aktiv gewesen sind, so einfach mal durch die Regionalliga maschieren“, sagte BVBII-Trainer Daniel Farke noch während der Sommervorbereitung. Inzwischen bildet sein Team mit Viktoria Köln das Spitzenduo in der Regionalliga West. Am 25. Spieltag gastiert die Zweitvertretung von Borussia Dortmund im Stadion am Zoo in Wuppertal. Freitagabend – Flutlicht – und ein Duell auf Augenhöhe. Für die jungen Borussen ist dieses Spiel in Wuppertal eine echt große Herausforderung. Die stark besetzte Offensive der Gastgeber hat schon manchen Gegner mit einer deutlichen Klatsche nach Hause geschickt. Zuletzt mussten diese Erfahrung Düsseldorf, Rödinghausen und auch Ahlen machen. Der BVB ist also gewarnt, stellt aber auch mit erst 14 Gegentreffern die stärkste Abwehr der Liga.
Trainer Daniel Farke überraschte mit seiner Aufstellung kaum. Nach Verletztungspause steht Lars Dietz wieder im Kader, auch David Solga ist nach seiner langen Leidenszeit wieder zurück im Team.
Der BVB begann deutlich nervös und verunsichert. Viele Abspielfehler und Ungenauigkeiten führten in den Anfangsphase zu wenig Kontrolle im Spiel. In der Folge fiel auch nach knapp 15 gespielten Minuten das 1:0 für die Gastgeber. Burak Camoglu ließ auf der rechten Seite eine Flanke zu, diese konnte der Wuppertaler Angreifer zum 1:0 verwerten.
Der frühe Gegentreffer zeigte Wirkung beim BVB. Das Aufbauspiel verlief nun deutlich konzentrierter und auch das Arbeiten gegen den Ball klappte auch immer öfter. Nach gespielten 25 Minuten hatte der BVB die dicke Möglichkeit, auf 1:1 stellen. Torjäger Al Ghaddaoui tauchte frei vor dem WSV Schlussmann auf, schob den Ball aber einige Zentimeter rechts am Tor vorbei.

Bis zur Halbzeit passierte nicht mehr viel, sodass es mit 1:0 in die Kabinen ging.

Beide Team starteten unverändert in die zweite Halbzeit. Der BVB stellte im zweiten Durchgang auf eine Viererkette um, dies entzerrte das Mittelfeld etwas. Doch auch diese Umstellungen trugen nicht zu einer Besserung bei. Der BVB war ideenlos, kam einfach nicht vor das Tor. Der WSV verteidigte gekonnt und schaukelte das Spiel bis zum Ende locker nach Hause.

 

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